Mittwoch, 13. Februar 2013

Chile


Vulkanstaub



Vom 03.02.2013 bis 06.02.2013 waren wir in Chile. Wir das heißt: Adriana, Iago und ich mit Pili plus deren 2 Kinder Sebastian(14) mit Freund Lucas und Flor (12) mit Freundin Juana. Um 7:45 Uhr ging es mit 2 Autos los. Kurz vor der Grenze nach Chile gabs Essen. An der Grenze hatte ich ziemliche Probleme, da sie mich nicht durchlassen wollten. Nach ewigem Hin und Her und Anruf bei meiner Organisation Rotary ging jedoch alles gut. Am Abend im Hotel angekommen gabs Essen und dannach sind wir auch gleich in die Betten gegangen, da wir doch alle recht müde waren.
Am 2. Tag wurden wir schon um 8:00 Uhr aus den Betten getrommelt. Nach kurzem Frühstück ging es auf eine 4 stündige Wanderung wobei jedoch wir erst 2 Stunden zur Hinfahrt brauchten. Die Wanderung war spitze und dannach ging es auf einen Campinhplatz, dort schliefen wir in Bungalows.
"Der Wald im See"
Der folgenden Tag verbrachten wir mit baden und Kajak fahren, essen und schlafen.
Die letzte Nacht schliefen wir auf dem Hof eines Freundes in Zelten und am Morgen ging es auch schon wieder zurück nach Bariloche.


Kuh und Kelbchen getrennt





















Dank unserer Hilfe sind sie wieder zusammen


 Die folgenden Bilder stammen alle von der Wanderung:






Auf dem Campingplatz. Eine zahme Wildsau mit Jungen






Montag, 4. Februar 2013

Jóvita




Gerade bin ich in der letzten Runde meiner 3 monatigen Sommerferien. Den ersten Monat meiner Ferien war, bis jetzt, der beste Monat den ich im Auslandsjahr erlebt habe, in Ausnahme der Reise. Obwohl ich nichts besonders und auch jeden Tag das Gleiche gemacht habe. Also, Adriana, Iago und ich waren in Jóvita ein kleines Dörfchen in der Provinz Cordobas. Dort wohnt meine „Gastverwandschaft“ Tante Norma, Onkel Eduardo mit meinen drei Cousins Leandro(23), Nicolas(21), Dario(17).
Dort habe ich eine super nette Mädchenclique kennengelernt, sie besteht aus 13 Mädchen: Mari, Anto, Hélen, Belu, Bélen, Paula, Vicky, nochmal Paula, Cape, Meli, Ro, Flor und Perla.
Mit denen ich mich täglich getroffen habe.
Hier schildere ich mal kurz meinen Tagesablauf:
-so um 13 Uhr aufstehen
– Mittagessen
– öfters gleich nochmal eine schöne Siesta gemacht
– Treffen mit den Mädels meistens sind wir zu Paula oder Meli gegangen, da die
   zwei einen Pool haben
– quatschen und Terere trinken
– Zuhause mit der Familie Abendgegessen 
– am Abend so um 11:30 oder 12:00 gingen wir zum Plaza (Um diese Zeit sind ganz viele Leute am Platz, man trinkt zusammen Mate und unterhält sich, sodass es nicht lange gedauert hat bis ich ganz viele neue Leute kennengelernt habe.)
– manchmal gingen wir dannnach noch tanzen bis zum Morgen und um 7 oder 8 Uhr bin ich dann ins Bettchen gefallen

Weihnachten und Silvester habe ich dort auch verbracht.
Mit Norma, meiner „Tante“ habe ich mich super verstanden. Ich konnte mich mit ihr Stunden hinsetzen und unterhalten. Als wir uns verabschieden mussten, sind mir auch die Tränen gekommen. Sie ist einfach so eine liebe, warmherzige Person. (wie eine Mama eben)
Ich kann es gar nicht oft genug sagen, wie toll es in dem Dörfchen war und am liebsten würde ich da mein Auslandsjahr verbringen. Alle Menschen sind dort so herzlich und man ist überall Willkommen.
Zum Abschied haben mir die Mädels und noch andere Freunde ein Argentinien T-shirt geschenkt auf dem alle etwas geschrieben und Unterschrieben haben.

Mehr gibts darüber auch nicht zuberichten, wie gesagt wir haben nichts besonderes gemacht aber es war sooooo schön dort.  
 Bis bald und ich hoffe euch geht´s allen gut.
Un beso ;)


 Gruppenfoto 1
(Leider sind bei beiden Gruppenfotos nicht alle drauf)
 Gruppenfoto 2
Bei Paula am Pool











Beim Abschiedsgrillen
 Abschiedsgeschenk von "Tante" Norma
 Bei Flor: Sie hat einen WELPEN! Ist der nicht süß...
















 Das Abschiedsgeschenk
 Gruppenumarmung zum Abschluss

Donnerstag, 10. Januar 2013

Weihnachten 2012



Weihnachten 2012


Hallo Leute,
ich hoffe ihr hattet alle ein schönes Weihnachtsfest und nicht so ein verrücktes wie ich.
Hier kommt eine kurze Schilderung meines Weihnachtsfestes!! 

Also mein geplantes Weihnachten:
Den ganzen Tag schlafen, bei den Vorbereitungen helfen und sonst nichts tun. Dann mit der Verwandtschaft, die um 10 kommt Abend essen und zum Schluss so um 1:30 Uhr mich mit meinen Freunden treffen und in die „Boliche“ gehen.

Und so ist es abgelaufen:
Habe den ganzen Tag geschlafen, geholfen und nichts getan. Die Verwandtschaft kam und wir haben gemütlich gegessen, als der Sturm losbrach. Auf einmal regnete es wie aus Eimern, hagelte es und der Wind war so stark. Stormausfall kam auch noch dazu. Die Folgen waren: kaputte Glasscheiben, entwurzelte Bäume, Die ganze Straße stand Unterwasser, die Strommasten sind schief oder liegen am Boden, die Dächer von Lagerhallen sind weg (da meistens mit Wellblech gebaut), unser Auto ist voller Dellen überseht (wegen den Steinen die vom Wind umher geschleudert wurden) und in unserem Garten gibt es nur einen Baum und ausgerechnet in den musste der Blitz natürlich einschlagen.
Ich habe mich gefreut wie ein Honigkuchenpferd so was mal zu erleben.
Wir (meine Gast Mama, 2 Cousins und mein Onkel) sind dann zu der Tankstelle von meinem Onkel gefahren um zu sehen wie groß der Schaden ist. Ein paar Fensterscheiben waren kaputt und draußen lag alles verstreut rum, das innere der Tankstelle stand ein bisschen Unterwasser. Aber da wir so früh da waren konnten wir alles noch sichern und verbarrikadieren.
Glücklicherweise gab es nach nicht allzu langer Zeit wieder Licht, also traf ich mich noch mit meinen Freunden so um 3 Uhr.
In Argentinien ist das Weihnachtsfest nicht nur ein reines Familienfest, denn es ist üblich, dass man sich immer nach dem Essen mit Freunden trifft. Leider kann ich euch nichts vom Gottesdienst berichten, da es meinen Gasteltern wegen dem Sturm zu gefährlich war die Messe zu besuchen.

Hier ein paar Bilder, leider habe ich nicht viele, da mein Akku alle war.

 Was der Wind alles aufgewirbelt hat..
 Leider ist es nicht so gut zu sehen, aber hier fängt die Straße an mit Wasser voll zu laufen
 In der Tankstelle meines Gastonkels
 Der vom Blitz getroffene Baum, füllt den ganzen Garten
 Die Strommasten im Hintergrund, sind in Schieflage, aber wenignsten sind sie nicht ganz umgefallen.
 Unser WEIHNACHTSBAUM!
 Mama´s und Papa´s Päkchen ist ein Tag vor Heilig Abend angekommen und als ich es geöffnet habe, habe ich 2 Stunden so geweint wie schon lange nicht mehr.
 Beim Weihnachtsessen mit der ganzen Familie.